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Es ist mir eine ausgesprochene Freude, Sie zur 53. Jahrestagung
der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie hier nach Berlin einladen zu
dürfen.
Die Jahrestagung stellt den wissenschaftlichen und kollegialen Höhepunkt
des Jahres einer jeden wissenschaftlichen Fachgesellschaft dar.
 Die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, sein
Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und neue Ideen mit nach Hause zu nehmen erzeugt Kraft und Motivation für das Berufsleben. Sicherlich ist es auch Anreiz, eigene Initiativen aufzubauen und
umzusetzen.
Die Phlebologie zeichnet sich dadurch aus, dass sie von vielen medizinischen Fachbereichen tangiert wird. Anders als in manch anderem Gebiet lebt die Phlebologie positiv von der Vielfalt der Beteiligten und zieht hieraus viel Kraft für Innovationen, die dieses Fach in den letzten Jahren mit einer enormen Dynamik voran gebracht haben. Nicht Konkurrenz, sondern gegenseitige Befruchtung sollte das Ziel dieser Interdisziplinarität sein. Vielfach ist sie gelebte Realität wie sich dies auch in den übermittelten Grüßen der Fachgesellschaften zeigt. Sie spiegelt sich auch in unserem Motto:
„Fortschritt durch Vielfalt“
wider.
Mit dem für die Berliner Tagung erstellten Programm möchte ich Ihnen einen Spiegel dieser Vielfalt bieten. Neben dem wissenschaftlichen Hauptprogramm, das sicherlich so einige Highlights setzen kann, haben wir Ihnen auch die Möglichkeit eröffnet, in den Update- und Crashkursen ihr Wissen
schon im Vorfeld des wissenschaftlichen Hauptprogramms auf den neuesten Stand zu bringen.
Eine ganze Reihe weiterer exzellenter Kursangebote bietet Ihnen die Möglichkeit, entweder bei den „Ask the Experts“ exzellentes Spezialwissen zu erwerben oder praktische Fähigkeiten aus dem OP- oder Laserkurs mitzunehmen. Mit diesen beiden Kursen haben wir sicher etwas Außergewöhnliches im Programm, das in dieser Form selten angeboten wird.
Die rasante Entwicklung der Phlebologie spielt sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern ab. Es hat ein regelrechter Paradigmenwechsel statt gefunden, den wir in unserer internationalen Sitzung thematisieren wollen. Experten aus verschiedenen Ländern werden die Eigenarten dieser Entwicklung unter dem Einfluss unterschiedlicher Gesundheitssysteme mit Ihnen diskutieren.
Eine wesentliche Säule dieses Kongresses stellt die Präsentation unseres Faches für die Nachwuchsgeneration dar. In einem eigenen Vortragsblock, begleitetem Kongressbesuch, Stipendien und einem Abend der jungen Phlebologie wollen wir die Attraktivität unseres Fachs zeigen.
Nichts ist ein Kongress ohne die Möglichkeit zum interkollegialen Austausch. Hierzu bieten wir Ihnen im Rahmenprogramm und am Festabend in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg mannigfaltige Möglichkeiten. Nicht zuletzt bietet Ihnen die Hauptstadt mit ihrem unermesslichen Kulturangebot und allen ihren Sehenswürdigkeiten einen weiteren Anreiz, neben und nach dem Kongress die Fahrt hierher für Sie individuell lohnend zu gestalten.
Ich freue mich, Sie zur 53. Jahrestagung in Berlin begrüßen zu dürfen.
Mit kollegialen Grüßen
Ihr
Dr. med. Ingo Flessenkämper
Kongresspräsident der 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie in Berlin steht unter dem Motto „Fortschritt und Vielfalt“. Dieses Motto spiegelt nicht nur das hervorragend von Herrn Dr. Flessenkämper gestaltete Programm der Jahrestagung wider, sondern auch die Vielfalt in der Phlebologie selbst.
Nachdem die phlebologische Lehre noch vor 10 Jahren vorwiegend durch Dogmen geprägt war, sind viele einst als „unumstößlich angesehenen Wahrheiten“ in den letzten 10 Jahren ins Wanken gekommen. Dies betrifft nicht nur die Erweiterung des therapeutischen Spektrums bei der Varikose durch Schaumsklerosierung und endovenöse Verfahren, sondern auch pathophysiologische Vorstellungen zur Entstehung der Varikose, Diagnostik und Therapie der Thrombophlebitis und die Diskussion darum, wie invasiv die Therapie der tiefen Beinvenenthrombose sein sollte. Alle diese Themen werden auch bei der diesjährigen Jahrestagung anhand der aktuellen Ergebnisse ausführlich diskutiert. Wichtig ist aber auch die Fortbildung, die schon am Mittwoch mit Crashkurs und Update beginnt. Die gute Zusammenarbeit mit der Industrie zeigt sich nicht nur in der Industrieausstellung, sondern auch in den Firmensymposien.
Darüber hinaus bietet Berlin als nationale und internationale Kulturhauptstadt einen hervorragenden Rahmen, um sich vom Kongress zu erholen, oder im Kreise von Freunden und Kollegen die angeregten Diskussionen fortzuführen.
Ich wünsche Ihnen einen anregenden und erfolgreichen Kongress und dass Sie viele neue Informationen in Ihre tägliche Praxis mitnehmen.
Mit herzlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Eberhard Rabe
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie

Berlin heisst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
Phlebologie herzlich willkommen.
Für unsere Stadt ist es eine große Ehre, in diesem Jahr Gastgeberin Ihrer bedeutenden Tagung zu sein. Sie bietet Ihnen als Expertinnen und Experten für Venenheilkunde die Gelegenheit, sich über den aktuellen Kenntnisstand, neue Forschungsergebnisse und Perspektiven auszutauschen und zu informieren. Gleichzeitig ist der Kongress darauf ausgelegt, interdisziplinäres Know-how an den Nachwuchs weiterzugeben. Und schließlich eröffnet die Tagung vielfältige Möglichkeiten der Vernetzung mit Vertretern unterschiedlicher Disziplinen, die Berührungspunkte mit der Venenheilkunde aufweisen.
Ich bin sicher: Berlin als traditionsreiche Stadt der Medizin bietet für Ihre Zusammenkunft ein günstiges Umfeld. Für die fachlichen Qualitäten stehen die Charité Universitätsmedizin ebenso wie eine Vielzahl von Praktikern in den Berliner Kliniken und unter den niedergelassenen Ärzten. Gerade unter Medizinern gilt die deutsche Hauptstadt aber auch als eine der weltweit führenden Kongressmetropolen.
Und last but not least wird die Stadt selbst mit ihrer spannenden Atmosphäre, mit ihrer ungemein vielfältigen Gastronomie und ihren unzähligen kulturellen Attraktionen dazu beitragen, dass Ihr Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis wird.
Ob Theater oder Oper, Klassik oder Jazz, antike Skulpturen oder Gegenwartskunst – in Berlin erwartet Sie ein Top-Angebot für jeden Geschmack. Freuen Sie sich also auf einen fruchtbaren fachlichen Austausch, auf interessante Begegnungen und auf Berlin als weltoffene Metropole. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen ertragreichen Kongress sowie allen Gästen einen
schönen Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt, der Ihnen noch lange angenehm in Erinnerung bleibt.
Klaus Wowereit
Regierender Bürgermeister von Berlin